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Historische Entwicklung des SK Bad Wimsbach 1933 - 2006

Im Jahr 1933 wurde von Dr. Weisweiller ein Grundstück – die ehemalige alte Sportanlage gegenüber dem Bahnhof – für die Ausübung des Fußballsports zur Verfügung gestellt. Die Voraussetzung für die Vereinsgründung war somit geschaffen. Das genaue Datum des Beginns der Vereinsgeschichte lässt sich heute nicht mehr feststellen, sicher ist aber, dass der Gründungsakt im Jahr 1933 vollzogen wurde.

Das erste Spiel am Fußballplatz wurde mit 0:7 gegen Stadl Paura verloren. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde jedoch noch kein Meisterschaftsbetrieb aufgenommen – der Verein wurde vom Oberösterreichischen Fußballverband der Schutzliga zugeordnet. Vereine der Schutzliga absolvierten keine Meisterschaftsspiele, sie waren jedoch berechtigt, sich mit jenen Vereinen in Freundschaftsspielen zu messen, die zum Meisterschaftsbetrieb zugelassen waren. Selbst während der Kriegswirren war so manchem begeisterten Fußballer die Freude am Spiel nicht zu nehmen – während der Heimaturlaube wurden Freundschaftsspiele organisiert. Es dauerte bis zum Jahr 1945, bis das erste offizielle Meisterschaftsspiel in der Saison 1945/46 absolviert wurde. In der Gruppe C trennte man sich gegen Ebensee 6:6.

Der erste Meistertitel wurde in der Saison 1949/1950 errungen. In den Aufstiegsspielen wurden Kohlgrube, Schallerbach und Mattighofen bezwungen. Am 15. und 16. August 1963 veranstaltete man zum 20jährigen Bestandsjubiläum ein Turnier – Sieger wurde Lambach vor dem SK Bad Wimsbach. Die 1960er Jahre waren von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet. Das eine oder andere Mal profitierte der SK Bad Wimsbach von Ligaaufstockungen und konnte so dem Abstieg entrinnen.

Am 15. Mai 1975 erfolgte der Spatenstich zum Bau eines Klubheimes, das nach über 2.500 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden fertiggestellt wurde. Im Jahr 1976 wurde dann endlich das lange angestrebte Ziel – der Aufstieg in die Bezirksliga – geschafft. Die Freude war dermaßen groß, dass die Mannen von Spielertrainer Georg Klein zwei Tage in ihren Dressen durch feierten.

Nach erneutem Abstieg wurde in der Saison 1983/1984 der Meistertitel und somit der Aufstieg in die Bezirksliga unter Trainer Günther Plasser fixiert. Der bis dahin größte Erfolg in der Vereinsgeschichte wurde mit dem Herbstmeistertitel im Jahr 1984 und dem Vizemeistertitel in der Saison 1984/1985 erreicht. Auf diese erfolgreiche Zeit folgte eine lange Durststrecke. Viele Spieler verließen damals den Verein und so stieg man bis in die zweite Klasse ab.

Mit dem dritten Titel in der Saison 1992/1993 unter Trainer Alois Schlattner stieg man wieder in die erste Klasse auf. Der Aufstieg in die Bezirksliga wurde danach ins Visier genommen. Die Erwartungen konnten jedoch nicht erfüllt werden und so folgte kurz darauf wieder der Abstieg in die zweite Klasse.

Ein Neuanfang wurde in der Saison 2001/2002 unter Trainer Hubert Thalinger gemacht. Unter der Regie von Ex-Bundesligaspieler Dragan Dubajic stieg die Mannschaft ungeschlagen in die erste Klasse auf. Vom 1. Mai 2001 (3:4 gegen Roitham) bis zum 13. April 2003 (1:2 gegen Rüstdorf) kassierte die Kampfmannschaft keine einzige Niederlage.

In der Saison 2003/2004 wurde der Meistertitel in der 1. Klasse Süd errungen. Aufgrund der beeindruckenden Bilanz von 18 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage wurde man auch in der Bezirksliga Süd zu den Top-Mannschaften gezählt. Und gleich in der ersten Saison (2004/2005) wurde man den hohen Erwartungen mehr als gerecht und es hätte beinahe zum sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga gereicht. Bis zum letzten Saisonspiel hatten drei Mannschaften die Chance auf den Aufstieg: Der SKW, der im direkten Duell gegen den unmittelbaren Aufstiegskonkurrenten Geretsberg antrat, und Zipf, der Tabellenführer, der eine Woche zuvor noch mit 5:1 aus dem SKW-Stadion geschossen wurde, der im letzten Spiel gegen ATSV Timelkam antrat. Der SKW bezwang in einem hochklassigen Spiel Geretsberg mit 1:0. Aufgrund des Sieges von Zipf reichte es am Ende schließlich nur hauchdünn nicht zum Aufstieg. Mit dem Vizemeistertitel in der Bezirksliga Süd wurde gleichzeitig der größte Vereinserfolg aus den 1980er Jahren eingestellt. Betrachtet man die erzielten Siege und Unentschieden, so war man sogar noch erfolgreicher als das Team der 1980er Jahre.

In der Saison 2005/2006 ging es in der Bezirksliga Süd in der gleichen Tonart weiter. Mit neun Siegen, drei Unentschieden und lediglich einer Niederlage liegt der SKW mit überragenden 30 Punkten lediglich einen Punkt hinter dem Leader Neuhofen-Ried, die jedoch im Meisterschaftsbetrieb auf unzählige Profi-Kicker aus dem Rieder-Bundesligakader und dem BNZ Ried zurückgreifen können. Ein spannendes Frühjahr ist garantiert!

Abseits des sportlichen Betriebs wurde im Jahr 2004 mit den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten an der Kabine sowie der Errichtung einer zweiten Tribüne begonnen. Die Arbeiten wurden im Jahr 2005 abgeschlossen. Am 3. September 2005 fand ein Tag der offenen Tür statt und das SKW-Stadion wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem wurde eine zweite Tribüne errichtet. Ziel dieser Aktionen: Mit einer erstklassigen Infrastruktur soll das Umfeld für eine erfolgreiche Zukunft geschaffen werden. Besonders erwähnenswert ist, dass insgesamt 134 freiwillige Helfer fast 9.000 Arbeitsstunden investierten und so maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des SK Bad Wimsbach beitragen!

Auch internationale Top-Vereine haben dem SK Bad Wimsbach in den letzten Jahren ihren Besuch abgestattet. Am 27.Juli 2002 wurde auf der Sportanlage des SK Bad Wimsbach ein internationales Turnier ausgetragen. Der italienische Serie A-Klub Udinese Calcio, der griechische UEFA-Cup Teilnehmer PAOK Saloniki und der österreichische Spitzenklub Austria Salzburg haben vor über 1.200 begeisterten Zusehern im Rahmen eines Blitzturniers ihre Kräfte gemessen. Stars wie der ehemalige argentinische Nationalspieler Roberto Nestor Sensini und der deutsche Kopfballspezialist und Vize-Weltmeister Carsten Jancker waren bei den Autogrammjägern heiß begehrt. Weitere Spitzenvereine sollten folgen: FC Burnley (GB), Wacker Burghausen, FC Superfund Pasching, SV Ried und SC Schwanenstadt zeigten im Jahr 2005 ihr Können im SKW-Stadion.

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